Projektbericht Max Wild GmbH

«Überzeugend an der Informaticon Business Software war, dass die vielfältige Auswahl der Module zahlreiche Möglichkeiten für den Einsatz bei der Max Wild GmbH geboten hat.»

Fahrzeuge der Max Wild GmbH

Daniel Gehring ist überzeugt, dass die händische Erfassung von Lieferscheinen oder LKW-Leistungen der Vergangenheit angehört. Ausschlaggebend für die Anschaffung einer Software zur Erfassung, Disposition und Verbuchung war der Wunsch, weg von Stift und Papier zu kommen sowie den Fuhrpark zu digitalisieren. Wichtig dabei war, dass die Software speziell auf die Baustoffbranche ausgerichtet und damit für Schüttgüter geeignet ist.

Ausgangslage

Die Erfolgsgeschichte der Firma Max Wild GmbH begann im Jahre 1955 mit dem Kauf eines LKW und hat zu einem leistungsstarken Unternehmen mit vielfältigen Bereichen geführt. Die Tätigkeiten reichen von Kiesvertrieb inklusive Transport und Container über Erd- und Tiefbau, Rohrleitungsbau, grabenlose Verlegetechnik sowie Abbruch bis hin zu Flächen­recycling, Heavy Move, Logistik, Systementwicklung und Werkstattservice.

Die umfangreichen Leistungen spiegeln wider, dass sich das Familienunternehmen durch Leidenschaft, Innovationskraft, Tüchtigkeit und Wille auszeichnet. Ganz nach dem Leitsatz der Max Wild GmbH „Gemeinsam Herausforderungen meistern und an ihnen wachsen” werden neue Wege eingeschlagen und Synergieeffekte sinnvoll genutzt. Dabei wird stets auf ein respektvolles Miteinander geachtet – bei Kunden und Mitarbeitenden gleichermaßen.

Vorgaben des Kunden

  • Angenehme Bedienung für Mitarbeitende
  • Einfache und übersichtliche Disposition
  • Schnittstellen zu vorhandenen Systemen (z. B. Dokumenten-management- und Buchhaltungs-system) für eine einwandfreie Datenübermittlung

Entscheid für Informaticon

Bevor die Entscheidung für die Business Software von Infor­maticon gefallen ist, wurden drei weitere Lösungen näher betrachtet. Überzeugend an der Informaticon Business Software war, dass die vielfältige Auswahl der Module zahlreiche Möglichkeiten für den Einsatz bei der Max Wild GmbH geboten hat. Damit war es möglich, beispielsweise das Flottenleitsystem, die Waaganbindung und die Disposition in Zusammenspiel mit den vor- und nachgelagerten Systemen zu nutzen. Außerdem waren die Erreichbarkeit des Softwareanbieters und dessen Standort mit den zuständigen Mitarbeitenden wichtige Punkte.

Mitarbeitende der Max Wild GmbH

Interview mit Daniel Gehring

Leiter Kiesvertrieb und Transport­dienstleistungen
Max Wild GmbH

Welche Anforderungen wurden aus Unternehmens- und Mitarbeitersicht an eine neue Software gestellt?

Aus Unternehmenssicht war die Digitalisierung unserer Prozesse ein bedeutendes Thema. Außerdem war uns wichtig, dass die Daten an unser Buchhaltungssystem übermittelt werden. Für die Mitarbeitenden musste die Software angenehm zu nutzen sein, gerade die Disposition sollte einfacher und übersichtlicher werden.

Was war Ihr zeitlicher Rahmen für die Umsetzung der Software? Und warum?

Für die Umsetzung hatten wir 12 Monate eingeplant. Wir waren uns bewusst, dass die Umstellung eine größere Aufgabe sein würde, da wir einen Fuhrpark mit mehr als 50 Fahrzeugen haben. Hierbei sollte die Disposition für den Kiesvertrieb sowie den Baustellen-Nahverkehr umgesetzt werden.

Konnten die Vorgaben an die Software erfüllt werden? Was wurde beispielsweise im kundenspezifischen Bereich für Sie umgesetzt, wovon Sie heute profitieren?

Ja, unsere Vorgaben an die Software sind erfüllt. Auch zusätzliche Fragen und Wünsche wurden entgegengenommen und offen diskutiert. Hauptsächlich wurden bestehende Funktionen auf unseren Ablauf abgestimmt. Zum Beispiel können wir nun mehrere Lieferscheine mit wenigen Klicks zusammenstellen und mit der dazugehörigen Rechnung per E-Mail versenden.

Wie konnten Sie die Software in Ihrem Unternehmen integrieren? Wie haben Sie den Einstieg mit der Software empfunden?

Wir konnten die Software optimal im Unternehmen integrieren. Der Einstieg war natürlich für die eine oder andere Person etwas Neues, an das man sich erst einmal gewöhnen musste. Aufkommende Zweifel wurden ernst genommen, offen thematisiert und dadurch schnell aus der Welt geschafft. Da wir in Zusammenarbeit mit Informaticon die Bedienung perfekt auf unsere Abläufe abstimmen konnten, wurde der Umstieg für alle Mitarbeitenden enorm erleichtert.

Wurden Sie im Rahmen des Projekts zufriedenstellend eingebunden? Wie sah die Einbindung aus?

Die Einbindung war absolut zufriedenstellend. Wir haben über ein Kollaborationstool einen virtuellen Raum erstellt, darüber wurden beispielsweise im Falle von Updates alle Änderungen kommuniziert. Auch Fragen seitens Informaticon konnten über diese Plattform schnell beantwortet werden. Zusätzlich wurden wir alle 14 Tage über den Projektstand und den Fortschritt der einzelnen Teilprojekte informiert. Bei Bedarf konnten wir auch offene Punkte oder Wünsche äußern, auf welche die Mitarbeitenden von Informaticon immer sehr offen eingegangen sind.

Wie erlebten Sie die Zusammenarbeit mit Informaticon während der Projektphase? Was war besonders gut, was kann verbessert werden?

Besonders gut war die schnelle Reaktionszeit und die Kommunikation. Auch wenn ein Teilprojekt mal an die Grenzen des vereinbarten Volumens gekommen war, wurde dies frühzeitig von Informaticon mitgeteilt. Es wurde direkt nach einer passenden Lösung für alle Beteiligten gesucht. Was uns besonders in Erinnerung geblieben ist, sind die gut ausgebildeten Programmierer, die uns als zentrale Ansprechpartner zur Verfügung standen.

Wie sehen Sie das Kosten-Nutzen-Verhältnis?

Das betrachten wir als ausgewogen.

Wurden die Termine eingehalten?

Ja, trotz der Coronapandemie wurden die Termine eingehalten.

Was schätzen Sie an der Informaticon Business Software und dem dazugehörigen Service?

An der Software schätzen wir vor allem die Benutzerfreundlichkeit. Die schnelle Reaktionszeit bei Fragen oder Störungen ist ein weiterer Vorteil, den wir bei der Einführung und dem produktiven Betrieb der Informaticon Business Software erfahren durften. Die Supportmitarbeitenden nehmen Störungsmeldungen gut entgegen und bei weiteren Anpassungswünschen können wir uns direkt an die Niederlassung in Neu-Ulm wenden.

Wo kann sich Informaticon noch verbessern?

Wir wünschen uns eine aktualisierte Karte mit besserer Performance und Satellitenansicht sowie eine App-Lösung für unterwegs, sodass die Auftragsliste für den Disponenten im Web einsehbar ist. Für meinen persönlichen Geschmack wäre die Umgestaltung des Designs der Benutzeroberfläche das i-Tüpfelchen.

Sehen Sie innerhalb von der Max Wild GmbH weitere Einsatzmöglichkeiten der Informaticon Business Software, die aus Ihrer Sicht einen zusätzlichen Nutzen bieten könnten?

Die Maschinendispo könnte für uns langfristig interessant sein.

Ablauf und Interaktion Disposition mit Flottenleitsystem

Schlussbetrachtung von Informaticon

Dem Unternehmen Max Wild GmbH war es sehr wichtig, mit einem verlässlichen und nahbaren Partner die Digitalisierung im Bereich des Baustellen-Nahverkehrs sowie der Anbindung von Gewinnungsstätten und Deponien umzusetzen. Umso mehr freut es uns, dass die Max Wild GmbH ihr Vertrauen in unser Unternehmen und unser Produkt gesetzt hat.

Mit Offenheit und viel Erfahrung im Bereich von Schnittstellen konnten wir die Informaticon Business Software, wie vom Kunden gewünscht, in das bestehende digitale Umfeld integrieren. Es wurden, auch in schwierigen Zeiten der Pandemie, in direkter und partnerschaftlicher Zusammenarbeit sowie mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel zielorientiert Ergebnisse erarbeitet. Sehr angenehm empfanden wir die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Ansprechpartnern bei der Max Wild GmbH, die mit ihren Ideen und Rückmeldungen zu Optimierungsmöglichkeiten einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des Projektes geleistet haben.

Wir sind sehr dankbar, dass wir unsere Softwarelösung bei der Max Wild GmbH einführen durften und diese zur Zufriedenheit der Mitarbeitenden eingesetzt wird. Wir freuen uns, auch künftig spannende Erweiterungswünsche in Zusammenhang mit der Informaticon Business Software umsetzen zu dürfen.

Kunden mit einem Wartungsvertrag profitieren von kostenlosen Updates der Lizenzen und schützen damit ihre Investition langfristig. Auch die Hotline ist inbegriffen, welche 52 Wochen im Jahr zuverlässigen Support gewährleistet.

Rainer Hochdorfer

Rainer Hochdorfer

Kundenbetreuer