Projektbericht Geissler & Frydig GmbH

«Informaticon hat uns die nötige Flexibilität und Anpassungsfähigkeit geboten, um die Software auf unsere Bedürfnisse und Prozesse anzupassen.»

Ausgangslage

Die Geissler & Frydig GmbH verbindet handwerkliche Präzision mit moderner Technik. Ihre Kernkompetenzen liegen in der mechanischen Fertigung sowie im Anlagen- und Apparatebau. Dabei haben sie sich auf die Chromstahlproduktion spezialisiert. Die Produkte erfüllen hohe Qualitätsstandards, unter anderem für die Lebensmittelindustrie.

Vorgaben des Kunden

  • Reduktion des administrativen Aufwands
  • Softwarelösung, welche sowohl die Bedürfnisse der Schlosserei als auch der mechanischen Werkstatt abdeckt
  • Persönlicher und flexibler Softwarepartner
  • Integrierte Schnittstelle zu einem wichtigen Kunden

Initialprojekt Realisierung 2024

Entscheid für Informaticon

Es konnte keine passende Standardlösung gefunden werden, die sowohl die Prozesse der Schlosserei als auch der mechanischen Werkstatt abdecken kann. Darum suchte Geissler & Frydig nach einer auf ihre Prozesse anpassbaren Software. Die Informaticon Business Software bietet dafür die nötige Flexibilität. Die Gesamtlösung ermöglicht einen reibungslosen Datenfluss von der Artikelverwaltung über die Produktion bis hin zur Buchhaltung. Die regionale Nähe und der persönliche Kontakt war Michèle Bartlome sehr wichtig.

Interview mit Michèle Bartlome (Projektverantwortliche) und Markus Bartlome (Geschäftsführer)

Geissler & Frydig GmbH

Welche Anforderungen wurden aus Unternehmens- und Mitarbeitersicht an die neue Software gestellt?

Die neue Software sollte vor allem den administrativen Aufwand reduzieren. Unsere Kernaufgabe ist die Fertigung von Maschinen und Apparaten, die jeweils aus mehreren tausend Teilen bestehen. Die hierfür benötigten Informationen – Stücklisten, Artikel und Zeichnungen – erhalten wir direkt von unseren Kunden. Bislang haben wir diese Daten mühsam in Excel-Listen verwaltet. Das war ein grosser Aufwand. Um diesen Prozess zu modernisieren und effizienter zu gestalten, haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Daten von unserem Grosskunden mit einer Schnittstelle direkt in unser System zu übertragen. So können wir nicht nur den Verwaltungsaufwand reduzieren, sondern auch jederzeit den genauen Status unseres Materials nachverfolgen.

Des Weiteren sollte die neue Software den Prozessen unserer beiden Tätigkeitsfelder, der Schlosserei und der mechanischen Werkstatt, gerecht werden. Es gibt für beides branchenspezifische Software-Lösungen, aber keine erfüllt die Anforderungen beider Bereiche.

Eine einfache Bedienung der Software war uns ebenfalls sehr wichtig, da wir einige Mitarbeitende haben, die nicht so technikaffin sind.

Wie waren Sie vor der Einführung der Informaticon Business Software aufgestellt?

Vor der Einführung haben wir viel mit Excel-Listen gearbeitet. Das war ein grosser Aufwand, weil wir diese ständig manuell anpassen mussten. Mit der Informaticon Business Software reduziert sich dieser Aufwand massiv. Heute pflegen wir die Daten einmalig ein und können direkt Einkäufe erfassen, Aufträge erstellen und am Schluss fakturieren. Zudem sehen wir auf einen Blick den aktuellen Auftragsstatus und wo sich das Material befindet.

Warum haben Sie sich für Informaticon entschieden?

Wir konnten keine Standardsoftware finden, die unsere beiden Tätigkeitsfelder in den Prozessen gleichermassen berücksichtigen konnte. Informaticon hat uns die nötige Flexibilität und Anpassungsfähigkeit geboten, um die Software auf unsere Bedürfnisse und Prozesse anzupassen. Zusätzlich sprach mich die regionale Nähe und die Kundennähe an. Wenn ich bei Informaticon anrufe, werde ich direkt mit jemandem verbunden, der mir weiterhelfen kann. Das war beim vorherigen Softwareanbieter nicht der Fall.

Was waren die Herausforderungen bei der Einführung?

Wir hatten grossen Respekt vor der Umstellung. Einerseits waren wir unsicher, ob alles wie gewünscht klappen wird. Andererseits hatten wir Respekt vor den Reaktionen der Werkstatt-Mitarbeitenden. Viele sind technisch nicht so versiert und konnten nicht nachvollziehen, warum wir das System wechseln müssen.

Wir haben uns bewusst viel Zeit genommen, ihnen die Gründe und Vorteile zu erklären. Am Anfang führte das Projekt durchaus zu Widerständen, aber mittlerweile kommen die Mitarbeitenden der Werkstatt gut mit dem neuen System zurecht und können selbständig arbeiten.

Was war der zeitliche Rahmen für die Umsetzung?

Die Einführung fand schrittweise statt. Informaticon hat dieses Vorgehen empfohlen, da so die Komplexität im Projekt reduziert und auch die Auslastung unserer Ressourcen geschont werden konnte. Den Produktivstart haben wir dennoch einige Male verschoben. Wir wollten sicherstellen, dass dieser erfolgreich abläuft. Diesbezüglich haben wir die zeitliche Flexibilität von Informaticon geschätzt. Im Projektverlauf kamen wir zu der Einsicht, dass jeder Produktivstart mit Unsicherheit verbunden sein wird und haben den Schritt gewagt.
Bei der Umstellung kamen punktuell Schwachstellen zum Vorschein. Die Projektmitarbeitenden von Informaticon reagierten schnell und besprachen die Lösungsansätze mit uns gemeinsam. So konnten wir die Schwachstellen zeitnah beheben.

Was würden Sie im Nachhinein anders machen?

Die Buchhaltung haben wir unterjährig eingeführt. Das führte zu mehr Aufwand als angenommen. Darum würden wir das nicht nochmal so machen. Vermutlich ist es einfacher, die Buchhaltung auf Anfang des Geschäftsjahres einzuführen.

Was die Einführung der Software betrifft, sind wir uns nicht sicher, ob wir etwas anders machen würden. Für uns war vieles neu. Auch dass nach dem Go-Live noch nicht alles 100% funktionierte, liess sich wohl nicht vermeiden. Wir glauben, bei so einem Projekt ist schlussendlich die Zusammenarbeit entscheidend.

Anmerkung Informaticon: Die Saldoübernahme bei der unterjährigen Einführung der Buchhaltungsmodule wurde in der Zwischenzeit vereinfacht.

Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit Informaticon empfunden?

Sehr gut! Manchmal wussten wir nicht, ob unsere Vorstellungen realistisch sind. Die Mitarbeitenden von Informaticon haben uns gut beraten, indem sie uns passende, aber einfach gehaltene Lösungsmöglichkeiten präsentiert haben.

Nach der Umstellung haben wir bemerkt, dass manches noch nicht unseren Vorstellungen entsprach. Die Projektmitarbeitenden von Informaticon haben sich sofort Zeit genommen, um mit uns gemeinsam die Optimierungen zu besprechen. Oft ist es am einfachsten, wenn alle Beteiligten sich physisch zu einer Besprechung treffen. Wir empfanden die persönliche Betreuung von Informaticon als sehr zuvorkommend.

Wurden die Projektkosten und Termine eingehalten?

Ja, die Kosten und die Termine wurden eingehalten.

Als wir bemerkt haben, dass wir noch weitere Anpassungen benötigen, ist uns Informaticon entgegengekommen. Das haben wir sehr geschätzt, weil wir am Anfang noch nicht genau abschätzen konnten, was wir brauchen.

Zeitlich dauerte die Einführung länger als erwartet, da wir zeitweise andere Arbeiten priorisieren mussten. Abgemachte Termine wurden von Informaticon stets eingehalten.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit im laufenden Betrieb?

Sehr gut, wir erhalten innerhalb kürzester Zeit eine Rückmeldung. Wenn wir anrufen, ist immer gleich jemand am Telefon, der das Anliegen aufnimmt, sodass wir nicht in einer Warteschlange warten müssen.

Welche Funktionen wünschen Sie sich in Zukunft von der Software?

Künftig möchten wir gerne in unserer Buchhaltung alle Rechnungen einlesen und digital ablegen können. Eine Offerte dafür haben wir bereits erhalten und sind diese am Prüfen.

Welchen Nutzen haben Sie seit der Einführung der Informaticon Business Software?

Zum aktuellen Zeitpunkt können wir sagen, dass uns die Software bei wiederkehrenden Aufgaben entlastet. Dank der Schnittstelle zu unserem Grosskunden sparen wir viel Aufwand bei der Erfassung neuer Teile. Je mehr Daten wir in der Informaticon Business Software erfasst haben, desto stärker profitieren wir in der Zukunft.

Würden Sie sich nochmals für Informaticon entscheiden?

Ja, wir haben uns davor verschiedene Systeme angeschaut. Die Informaticon Business Software kann alles, was wir brauchen. Zudem schätzen wir die persönliche Kommunikation und enge Zusammenarbeit. Während der Einführung haben wir uns gut betreut gefühlt.

Schlussbetrachtung von Informaticon

Die Schnittstelle zu einem bestehenden Kunden stellte eine zentrale Anforderung von Geissler & Frydig an die künftige Software dar. Mit der kundenspezifischen Schnittstelle werden Aufträge inklusive der dazugehörigene Artikel, Zeichnungen und technischen Spezifikationen in die Informaticon Business Software übernommen. Eine solch tiefe Integration war dank der guten Zusammenarbeit mit Geissler & Frydig, ihrem Kunden und dem externen Softwarelieferanten des Kunden möglich.

Wir danken dem ganzen Team von Geissler & Frydig und insbesondere Michèle und Markus Bartlome ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Dank der immer sehr konstruktiven, flexiblen und angenehmen Zusammenarbeit konnten gemeinsam passende Lösungen erarbeitet werden. Wir freuen uns, Geissler & Frydig auch bei zukünftigen Bedürfnissen in der Digitalisierung zu unterstützen.

David Gertsch

David Gertsch

Kundenbetreuung